Pan (πᾶν) bedeutet im Griechischen „alles“, „ganz“, „gesamt“, „völlig“. Wir möchten unseren LeserInnen möglichst vielseitige und internationale Informationen über das Gebiet, das uns viele Jahre begleitet und fasziniert, vermitteln: Pflanzen als pflegende, heilende und wohltuende Begleiter des Menschen. Kompetent, seriös und nicht-kommerziell.
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Donnerstag, 5. August 2010
Doldenblütengewächse, Apiaceae
An den Wegesrändern erblicken wir derzeit vielerorts zwei wild wachsende Vertreterinnen der "Sellerie-Familie" (Apiaceae), wie die Doldenblütler neuerdings heißen.
Aus der Angelika-Pflanze werden zwei unterschiedliche ätherische Öle gewonnen: das Samenöl und das Wurzelöl. Beide wirken stark immunmodulatorisch ("stärken" das angeschlagene Immunsystem), das Samenöl wirkt besonders schmerzlindernd und das Wurzelöl besonders erdend.
Aus den Samen der wilden Karotte wird ein stark hautregenerierendes ätherisches Öl gewonnen.
Es kann durch das kaum noch erhältliche Mazerat (in fettem Öl eingelegte Karottenwurzeln) verstärkt werden. Die Pflanze erkennt man gut an den sich nach der Bestäubung einrollenden Blütenköpfchen erkennen.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Leinsamen senken Cholesterinspiegel
In einer kleinen dreimonatigen Studie an 90 Patienten an der Fakultät für Ernährungsstudien der Iowa State University (USA) konnte gezeigt werden, dass der Konsum von mindestens täglich 150 mg Leinsamen (circa drei Esslöffel) einen erhöhten Cholesterinspiegel senken konnte. Interessanterweise wirkte der östrogenartige Stoff Lignan nur bei Männern in diese Richtung.
Tipp: Das "Gewürz" namens Gomasio (mit Meersalz gemörserter Sesam) kaufen, mit geschrotetem goldenen Leinsamen 1:1 mischen und etwas davon auf viele Gerichte sprenkeln. Eventuell mit 1 Tropfen Limettenöl würzen/anreichern (gut durchmischen).
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